CATS – Die Katzen sind zurück in Deutschland.

by Steffen Zörnig
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Jedes Jahr kommen die Jellicle Katzen auf einer Müllkippe zusammen um den Jellicle Ball zu feiern. Bei diesem Ball stellen sich alle Katzen in einem Lied vor um am Ende von ihrem Anführer Old Deuteronomy für eine Wiedergeburt ausgewählt zu werden. Nach der Premiere am Boradway in New York im Jahr 1982 kam CATS 1986 nach Hamburg und wurde dort bis 2001 im Operettenhaus gespielt. Danach war es kurzzeitig in Stuttgart zu sehen, bevor der Konkurs von Stella Entertainment das Musical erstmal stoppte. Am 6. Januar 2011 kehrte das Musical für 3 Monate nach Hamburg in einem großen Musicalzelt zurück. Hamburg war der erste Stop des Musicals, die nächsten sind Berlin, Hannover und Mannheim.

Auf den ersten Blick wirkt das Musical Zelt von CATS relativ klein, doch wenn man erstmal im Zelt ist, sind alle Bedenken verschwunden. Das Publikum sitzt zu dem relativ dicht an der Bühne und selbst in der dritten Reihe konnten wir die Katzen förmlich riechen und ihnen in die Augen sehen. Das Bühnenbild ist sehr schön gestaltet, aber die Katzen sind auch auf den Gängen zu hause und integrieren das Publikum. Gerade Kinder, die am Rand der sitzen, werden häufig angespielt. Für viele von ihnen wird CATS sicherlich ein unvergessliches Erlebnis sein.

Mein Fazit
Das größte Problem an CATS ist aus meiner Sicht die Story. Die Handlung ist stellenweise schwer zu verfolgen und die Rahmenhandlung wirkt sehr aufgesetzt. So ist CATS eher eine Varieté Show, bestehend aus den Katzenvorstellungen. Doch wir hatten einen wirklich schönen Abend im CATS Musical Zelt und den Besuch nicht bereut, auch wenn unsere Karten mit 90€ pro Platz nicht wirklich günstig waren. Ich habe jedoch das Glück CATS bereits 1990 im Operettenhaus in Hamburg gesehen zu haben und so kann ich dieses Version mit der “alten” vergleichen. Dabei fand ich die Stimmen von damals deutlich besser. Bei der aktuellen Version hat mir das Bühnenbild, die Technik und die Integration des Publikums jedoch viel besser gefallen und so würde ich beide Versionen als ebenwürdig bezeichnen. Gerade für Kinder ist der Besuch dieses Musicals sicherlich ein Highlight.

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