Die drei Fragezeichen und der Tornadojäger – Planetarium Hamburg

Nach dem die drei Fragezeichen für drei Monate das Grab der Inka Mumie im Planetarium Hamburg gesucht haben, geht es seit Anfang Oktober mit dem 2. Fall der Midi Serie von Christoph Dittert weiter. Dabei treffen sie auf den Tornadojäger Dylan Harvey, dessen DIA Sammlung bei einem Einbruch entwendet wurde. Er beauftragt die drei Detektive aus Rocky Beach seine Dias zu finden. Doch schnell kommen Zweifel auf, ob der Tornadojäger wirklich so unschuldig ist wie er sich gibt.

Ausgestattet mit 60 Lautsprechern und der SpatialSound Wave-Technologie des Frauenhofer Institutes bietet das Planetarium Hamburg ein einzigartiges 3D Hören, welches viel präziser ist als Dolby Digital 7.1 oder von Kinosoundsystemen. Wie beim ersten Abenteuer merkt man deutlich, dass einige Effekte nur eingebaut wurden, um den 3D Sound zu demonstrieren. Man hat sich aber dieses Mal mehr Mühe gegeben um diese Effekte in das Hörspiel einzubauen. So werfen Justus und Peter Steine in einem Park ins Wasser, oder an einem Abend werden die drei Freunde von Mücken geplagt. Als störend empfand ich aber die Lichtinzenierung. Wenn sich die Drei Fragezeichen in Gebäuden befinden ist das Planetarium stock dunkel. Sind sie jedoch unter freiem Himmel so werden nachts Sterne projeziert und tagsüber Wolken. Diese Wolken sind jedoch so hell, dass man den Lichtunterschied auch bei geschlossenen Augen merkt. Mir wäre es viel lieber, wenn einfach permanent die Dunkelheit oder die Sterne an die Kuppel des Planetariums projiziert werden würden.

Nach dem ersten Hörspiel der Drei Fragezeichen im Planetarium Hamburg war ich unsicher, ob ich mir auch die nächste Folge noch anhören werden. 16€ für die Karte sind doch immerhin viel Geld. Trotzdem blieb die Atmosphäre beim ersten Besuch in guter Erinnerung und so ging es gestern erneut ins Planetarium Hamburg – in den sogenannten Ho3rraum. Hier gibt es keine Ablenkung durch Smartphones (jedes leuchtende Display würde hier stören) oder andere Geräte und so konzentriert man sich ganz auf Justus, Bob und Peter.

Inhaltlich handelt es sich beim Tornadojäger um ein komplett eigenständiges Abenteuer, so dass man das erste Abenteuer der Midi Serie „Grab der Inka Mumie“ nicht vorher gehört haben muss. Dieses Mal sind die Charaktere auch nicht mehr so flach und so kann ich dieses Abenteuer jedem Freund der Drei Fragezeichen empfehlen. So werden wir auch Anfang 2015 in das dritte Abenteuer „Die Drei Fragezeichen und das kalte Auge“ der Midi Serie gehen.

Tickets für „Die Drei Fragezeichen und der Tornadojäger“ (Laufzeit ca. 75 Minuten) bekommt man auf der Webseite des Planetariums Hamburg. Gute Parkmöglichkeiten für das Planetarium Hamburg bietet übrigens der Linnering. Abends oder an Tagen mit nicht so gutem Wetter, findet man dort relativ gut Parkplätze.

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1 Comment

  1. test

    6. Januar 2016 - 23:57

    Der 3. Teil kommt 2016 – also in wenigen Wochen heraus. Nicht 2015 😉