Filmkritik: Tribute von Panem 2 – Catching Fire

Mit der Verfilmung der Beststeller Romane „Tribute von Panem“ von Suzanne Collins begann letztes Jahr ein Hype um die Trilogie, vor dem auch ich mich nicht verschliessen konnte. Diesen Donnerstag kam der 2. Teil ins Kino und ich habe noch nie in unserem UCI Kino so große Menschenmengen gesehen. Der 1. Platz in den Kinocharts dürfte dem Film sicher sein. Die Handlung des Films beginnt ein paar Monate nach den 74. Hunger Spielen. Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) und Peeta Mellark (Josh Hutcherson) gehen auf große Siegestour durch die 12 Distrikte. Ihr größter Gegner ist dabei Präsident Snow (Donald Sutherland), der ihnen den Sieg im ersten Film nicht verziehen hat und Aufstände in den Distrikten fürchtet.

Beim Lesen empfand ich das 2. Buch als das schwächste der 3 Bücher. Im Kino war für mich der 2. Film jedoch besser umgesetzt als der erste Film. Wer jedoch einen extrem realistischen Film erwartet, der wird genauso wie beim ersten Film bitter enttäuscht. Aber dafür ist die Welt von Panem auch zu fantastisch (gerade was die Arena angeht). Größter Kritikpunkt ist für mich das Alter von Jennifer Lawrence, die auf mich deutlich erwachsener wirkt, als es die 16/17 jährige Katniss Everdeen sein sollte. Vorm Kinobesuch sollte man jedoch die Handlung des ersten Films kennen, ansonsten dürfte man sich im 2. Teil doch sehr verloren fühlen. Insgesamt ist der Film solide umgesetzt und konnte mich gut unterhalten – auch wenn es kein Meilenstein der Kinogeschichte ist.

Das 3. Buch wird übrigens in zwei Teilen verfilmt und unter dem Titel The Hunger Games: Mockingjay – Part 1 & 2 in den nächsten beiden Jahren in die Kinos kommen. Daher werden wir noch bis 2015 warten müssen, bis das Ende der Buchtrilogie über die Leinwand filmmert.