Auch wenn viele Geschäfte und Berufe im Laufe der Zeit verschwinden, sind Videotheken für mich ein Paradebeispiel für die Folgenden der Digitalisierung. Von über 9.000 Videotheken in den 90er Jahren sind wir bei rund 50 noch existierenden Videotheken in Deutschland angekommen.
Digitalisierung
Während der Coronapandemie wurden wir BoFrost Kunde und so konnte ich alle 14 Tage erleben, was dieser Lieferdienst so leistet und wie er sich so digital aufgestellt hat.
BoFrost liefert, ähnlich wie Eismann, ein großes Sortiment an Tiefkühlprodukten an die Haustüren von Kunden in ganz Deutschland. Gegründet wurde es 1966, hat (Stand 2022/2023) über 10.000 Mitarbeiter und einen Umsatz von fast 1,5 Milliarden Euro. Aktiv sind sie in zwölf Ländern. Rund 3.000 BoFrost Wagen beliefern 2,2 Mio. Kunden in Deutschland. Neben Katalogen und Bestellungen per Telefon können Kunden ihre Bestellungen auch Online vornehmen. Wirkliche Angebote (ausser z.B. „nimm 4 Tüten Pommes und zahle 3“ – begrenzt auf wenige Warengruppen und kleinen Produktgrößen) sieht man selten und sind meist nur Abverkäufe am Ende einer Saison. Mit BoFrost Plus gibt es auch ein Kundenbindungsprogramm.
Was bedeutet eigentlich Digitalisierung? Diese Frage bekomme ich häufiger gestellt und versuche sie anhand von Beispielen einmal zu beleuchten. Beginnen möchte ich mit dem Heide-Park Soltau.
Als regelmässiger Besucher möchte ich anhand eines normalen Besuchers schauen, was sich in den letzten 3 Jahren so geändert hat.