Nur noch Creative Cloud – Adobe stellt Creative Suites ein.

by Steffen Zörnig
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Adobe Creative Suite PhotoshopPraktisch alle Agenturen (und Kreative überhaupt) verwenden die Creative Suites von Adobe. Diese enthalten unter anderem Adobe Photoshop, Adobe Indesign, Adobe Illustrator, Adobe Flash und viele mehr. Günstig waren sie noch nie, lagen die Anschaffungskosten doch bei 1.200€ bis 3.000€. Die jährlich erscheinenden Updates kosteten rund 50% weniger. Aufgrund der hohen Preise haben viele Agenturen auch nur jedes 2. oder 3. Update mitgemacht, was bisher auch gut funktionierte. Für die häufig verwendete Design Standard Suite lag die Anschaffung bei rund 1.300€ und die darauf folgenden Upgrades bei ca. 700€. Monatlich bedeutete das an Kosten für die Agentur von 54€ in den ersten 2 Jahren und danach 27€.

Nun hat gestern Adobe angekündigt, dass es keine neuen Creative Suites mehr geben wird und es nur noch ein ABO Modell (genannt Creative Cloud) gibt. Die nächsten Versionen heissen dann auch nicht mehr Adobe Photoshop CS7, sonder Adobe Photoshop CC. Die Kosten dafür liegen bei 62€ pro Monat für Privatanwender oder 86€ pro Monat für Firmen, die dann nur eine Rechnung für alle Accounts bekommen. Dafür bekommt man natürlich auch alle Adobe Programme und hat immer die neuste Version. Trotzdem müssen Firmen nun für die Adobe Programme bei vielen Arbeitsplätzen (die bisher nicht alle Adobe Programme brauchten) bis zum Dreifachen der bisherigen Kosten zahlen.

Leider ist Adobe in diesem Markt konkurrenzlos, so dass die Anwender diese Kröte schlucken müssen. Um den Umstieg zu erleichtern bietet Adobe zwar für das erste Jahr Rabatte an, aber spätestens im 2. Jahr wird dann der volle Preis fällig.

Quelle: http://www.golem.de/news/creative-cloud-adobe-stellt-creative-suite-ein-1305-99119.html

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maurice 7. Mai 2013 - 09:41

Wollen wir hoffen, dass dadurch vielleicht wirklich mal eine Konkurrenz entsteht. Pixelmator ist ja auf einem guten Weg eine schnelle, stabile Lösung zu werden. Allerdings fehlen dann wieder viele Ebeneneffekte und es ist Mac-Only. Aber ich hege die leise Hoffnung, dass Adobes Verhalten vielleicht ein paar Entwickler dazu bewegt, sich in alternative Projekte einzubringen.
Ansonsten finde ich die Preise wirklich ärgerlich, gerade wenn man gar nicht primär mit den Adobe-Produkten arbeitet, sondern sie als “Beiwerk” benutzen muss.

Office 365 für Privatnutzer | Der Kamener 9. Mai 2013 - 08:41

[…] Konnte man vorher nur die klassischen Lizenzen kaufen, gibt es jetzt auch eine „Mietoption“ (auch Adobe führt so etwas ein, allerdings ausschließlich). Für Privatnutzer heißt das ganze „Office 365 Home Premium“. Was […]

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