Home SonstigesSpiele Farmville – Facebook User werden Farmer.

Farmville – Facebook User werden Farmer.

von Steffen Zörnig

So geht es los.

So geht es los.

Nach Mafia Wars und Bejweled Blitz ist mit Farmville nun die nächste Spielewelle in Facebook losgetreten. Bei Farmville bekommt der Spieler ein kleines Stück Land und muss dort mit dem Anbau von Gemüse und dem Halten von Tieren Geld verdienen.
Somit wird der Traum von vielen Stadtkindern wahr, endlich einen eigenen Bauernhof zu besitzen. Doch so ein Bauenhof macht ganz schön Arbeit, so dass man schnell merkt, dass die eigene Farm das tägliche Leben bestimmt.
Die ersten Kontakte mit Farmville sind für die meisten Leute interessanterweise eher nervig, finden sie doch meist auf der Statusseite von Facebook statt. „Lina hat eine neue Kuh“, „Alex hat 20 neue Nachbarfarmen“ oder „Hennig hat 300 Schweine erfolgreich gemästet“ sind da nur einige Statusmeldungen, welche die Freunde veröffentlichen. Wer jetzt nicht schnell auf das Verbergen von Farmville Statusmeldungen anklickt hat schon verloren. Denn einmal begonnen, hört man so schnell mit dem Spiel nicht mehr auf.

Am Anfang bekommt man ein 12×12 Felder großes Gebiet, auf dem man relativ frei seinem neuen Hobby nachgehen kann. Doch zuerst muss der eigene Charakter erstmal äußerlich angepasst werden. Danach bestellt man die ersten Felder, zumeist mit Erdbeeren. Jede Aussaat hat eine bestimmte Erntezeit. Nach zumeist 4 Stunden bis 3 Tagen kann geerntet werden. Zum Beispiel sind die Erdbeeren nach 4 Stunden erntereif, aber Achtung, nach der doppelten Erntezeit ist der Spass vorbei und die Erdbeeren sind faul und können nicht mehr geerntet werden. Man sollte beim Pflanzen also genau beachten, dass man nach der Erntezeit, spätestens aber nach der doppelten Erntezeit auch definitiv wieder auf dem Bauernhof war.

Eine weit ausgebaute Farm

Eine weit ausgebaute Farm

Durch die meisten Aktionen auf dem Bauernhof bekommt man neben virtuellem Geld (den so genannten Farm Coins) auch Erfahrungspunkte, welche einem den Aufstieg in ein neue Level ermöglichen. In den höheren Leveln bekommt man dann auch bessere Saat, kann sein Grundstück vergrößern oder einen Traktor als Erntehilfe kaufen. Neben dem „normalen“ Geld, gibt es noch das so genannte Farm Cash. Dieses bekommt man im Spiel nur sehr selten, im späteren Spiel wird es jedoch immer wichtiger – z.B. um Sprit für einen Traktor zu kaufen. Wie gut, dass man sowohl die normalen Farmville Coins, als auch das Farm Cash für reales Geld kaufen kann. So ist man schnell dabei sich den Fortschritt durch reales Geld zu erkaufen und das freut den Hersteller Zynga natürlich sehr. Bezahlt werden kann übrigens über Paypal oder Kreditkarte.

Noch mehr Spaß kommt aber auf, wenn auch die Freunde Farmville spielen. Deren Farmen kann man dann auch gleich virtuell besuchen und ein bisschen beim Laubharken helfen. Das gibt Anspurn noch mehr zu tun, denn wer möchte nicht die größte Farm im Freundeskreis haben? Zusätzlich kann man guten Freunden auch ein Geschenk machen. So bekommt man neben Kühen und Bäumen, auch schonmal Zäune geschenkt. Dumm dabei ist nur die Erwartungshaltung der Freunde, dass sie danach auch auf ein eigenes Geschenk hoffen.

Wie oft habe ich in den letzten Wochen gelesen, dass jemand schnell nach Hause muss um die Erdbeeren noch zu ernten, oder dass jemand das Telefonat für kurze Zeit unterbricht um die Kühe zu melken. Farmville fällt absolut in die Casual Games. 5 Minuten spielen und dann warten bis die Ernte fertig ist. Dann erneut 5 Minuten spielen und so weiter. Den besonderen Reiz kann man dabei kaum ausmachen. Es sind sicherlich die kleinen und schnell erreichbaren Erfolgserlebnisse und die Interaktion mit den Freunden.
Zum Glück kann man aber jederzeit damit aufhören. Nur nicht jetzt, denn das Korn ist fertig und muss geerntet werden.

You may also like

1 Kommentar

martin 12. Oktober 2009 - 09:23

schlimm genug, dass du jetzt auch noch zu den digital peasant zählst, aber vergiss mir bitte auch nicht dieses nervige zombie spiel, das schon weit vor den mafia wars facebook zur qual machte. (wenn man die block-funktion nicht gefunden hatte.)

😉

Antworten

Leave a Comment

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.