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	<title>Steffen Zörnig &#187; StudiVZ</title>
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		<title>Twitter &#8211; Teil 3: Twitter in Webseiten einbinden.</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 07:50:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Zörnig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Twitter wird häufig im privaten Bereich, für Nachrichten oder dem politischen Wahlkampf genutzt und viele dieser User betreiben auch eine Webseite, einen Weblog oder Profilseiten in Facebook, StudiVZ oder Xing. Daher ist es interessant die eigenen Twitter Meldungen auch auf den eigenen Seiten einzubinden. Doch auch für Unternehmen kann Twitter eine interessante Ergänzung zu bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Twitter wird häufig im privaten Bereich, für Nachrichten oder dem politischen Wahlkampf genutzt und viele dieser User betreiben auch eine Webseite, einen Weblog oder Profilseiten in Facebook, StudiVZ oder Xing. Daher ist es interessant die eigenen Twitter Meldungen auch auf den eigenen Seiten einzubinden. Doch auch für Unternehmen kann Twitter eine interessante Ergänzung zu bereits vorhandenen Kommunikationskanälen und der Kundenbindung sein. Auch dafür bietet sich eine integration der Twittermeldungen auf der eigenen Webseite an. <span id="more-28"></span></p>
<p>Am einfachsten geht es Twitter über ein so genanntes Widget in die Seite einzubinden. Dafür bekommt man z.B. von <a href="http://www.widgetbox.com/widget/twidget">Widgetbox</a> einen kleinen HTML Schnipsel, den man einfach in den Code der Webseite einfügt und schon werden die neusten Twitter Meldungen angezeigt. Da das Verwenden von Drittanbieter Code für viele nicht so attraktiv ist, gibt es dank RSS Feeds auch die Möglichkeit Twitter Meldungen direkt durch die eigene Webseite auslesen zu lassen. Jeder User hat dafür einen eigenen RSS Feed mit den aktuellsten Meldungen des Users. Viele CMS Systeme können von sich aus, oder auch über Module, RSS Feeds auslesen. Für einige gibt es auch direkte Twitter Module. Als Beispiel sei hier das <a href="http://www.velvet.id.au/2007/10/27/wp-twitter-sidebar-widget-v-15/">Twitter Sidebar Widget</a> für WordPress (<a href="http://www.shopseo.de/marketing-20/twitter-effektiv-nutzen/">deutsche Version</a>) oder <a href="http://extensions.joomla.org/component/option,com_mtree/task,viewlink/link_id,3735/Itemid,35/">Twitter Status</a> für Joomla genannt.</p>
<p>Dabei ist Twitter natürlich auch für die Unternehmenskommunikation interessant. Ein Shop Betreiber kann z.B. über neue Produkte, spezielle Angebote oder Aktionen informieren und diese z.B. in einer keinen Box auf seiner Webseite einbinden. Durch diese Art der Kommunikation kann auch eine größere Verbundenheit der Käufer mit dem Shop Anbieter entstehen, was natürlich auch von der Kundenzielgruppe abhängt. </p>
<p>Bei den meisten sozialen Netzwerken kann man die Twitter Meldungen auch im eigenen Profil einbinden oder als Statusmeldung anzeigen lassen. Hierbei sollte man jedoch auch immer beachten, dass diese Nachrichten dann auch in diesen Diensten gelesen werden kann. Wenn der Twitter Account eher privat genutzt wird und dann z.B. bei LinkedIn auch vom Chef gelesen wird, kann das schnell unangenehme Folgen haben. </p>
<p><strong>Twitter und Facebook</strong><br />
Die Integration von Twitter in Facebook geht relativ einfach. Mit der der <a href="http://www.facebook.com/apps/application.php?id=2231777543&#038;b&#038;ref=pd_r">Twitter Anwendung</a> können die Twitter Nachrichten direkt auch auf Facebook veröffentlicht werden. Alternativ kann man auch <a href="http://apps.facebook.com/selectivetwitter/">Selective Tweets</a> verwenden, wobei nur Twittermeldungen veröffentlicht werden, wenn diese ein &#8220;#fb&#8221; enthalten. Auch der umgekehrte Weg funktioniert natürlich. Wer seine Facebook Meldungen auf Twitter veröffentlich möchte, der kann sich den <a href="http://apps.facebook.com/fb-twitter/">Tweet (ehemals Twitter Updater)</a> einmal genauer anschauen. </p>
<p><strong>Twitter und MeinVZ, StudiVZ und SchülerVZ.</strong><br />
Auch in SchülerVZ, MeinVZ und StudiVZ gibt es eine Twitter Integration für den Buschfunk. Unter &#8220;Mein Account&#8221; kann man seinen Twitter Account eintragen und ab dann werden alle Tweets auch im Buschfunk angezeigt. Genauso werden die Meldungen im Buschfunk dann in Twitter veröffentlicht. </p>
<p><strong>Twitter und die Businessnetzwerke XING un LinkedIN.</strong><br />
Für XING User bieten die XING Labs das <a href="https://xwitter.labs.xing.com/">Tool Xwitter</a>. Hiermit können die Statusmeldungen von Twitter und Xing syncronisiert. Dabei werden alle XING Status Updates automatisch auf Twitter veröffentlicht und alle Tweets die &#8220;#xng&#8221; enthalten werden auch auf Xing veröffentlicht. LinkedIN arbeitet ebenfalls mit Twitter zusammen. Hier kann man unter &#8220;Mein Profil&#8221;, &#8220;Mein Profil bearbeiten&#8221; im blauen Bereich einen Twitter Account hinzufügen.</p>
<p><strong>[Update vom 29.08.2010]</strong><br />
Ich habe diesen Beitrag vom 24.07.2008 mal komplett überarbeitet und auf den neusten Stand gebracht.</p>
<p><strong>Alle Teile dieser Serie:</strong><br />
<a href="http://www.zoernig.de/blog/eintrag/twitter-teil-1-einfach-mitzwischern">Teil 1: Einfach mitzwitschern.</a><br />
<a href="http://www.zoernig.de/blog/eintrag/twitter-teil-2-befehle-und-devices">Teil 2: Befehle und Devices.</a><br />
<a href="http://www.zoernig.de/blog/eintrag/twitter-teil-3-twitter-in-webseiten-einbinden">Teil 3: Twitter in Webseiten einbinden.</a><!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Von StudiVZ zu MeinVZ: Umziehen im sozialen Netz.</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 05:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Zörnig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende Februar 2008 wurde das dritte Verzeichnis der StudiVZ Gruppe gestartet: MeinVZ. Doch auch 4 Monate nach dem Start scheint das neue Portal nicht so gut anzulaufen, wie es sich die beiden Gründer erhofften. Seit ca. einem Monat können StudiVZ User nun zu MeinVZ umziehen, doch scheint sich die Begeisterung darüber bei vielen in Grenzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Februar 2008 wurde das dritte Verzeichnis der StudiVZ Gruppe gestartet: MeinVZ. Doch auch 4 Monate nach dem Start scheint das neue Portal nicht so gut anzulaufen, wie es sich die beiden Gründer <a href=" http://www.mehrblog.net/347/347/">erhofften</a>. Seit ca. einem Monat können StudiVZ User nun zu MeinVZ umziehen, doch scheint sich die Begeisterung darüber bei vielen in Grenzen zu halten. Trotzdem habe ich nun den Schritt gewagt und einen Umzug beantragt.</p>
<p><span id="more-32"></span>Der Umzug ist in drei Abschnitte geteilt. Beim Ersten wird geschaut ob alle Fotoverknüpfungen noch erhalten bleiben. Dabei wurden bei mir keine Fehler gefunden und es konnte mit der Auswahl meines Wohnorts weitergehen. Das ist nötig, da sich MeinVZ auf Orte und nicht auf Universitäten bezieht. Der dritte Schritt ist die Akzeptierung der AGBs. Hier störte mich jedoch der Passus, dass mir StudiVZ Ltd maximal 5 Nachrichten mit Werbung von Werbepartnern zusenden dürfen, wenn ich das nicht auf der Privatsphären-Seite abschalte. Danach konnte ich mich unter <a href="http://www.meinvz.de">http://www.meinvz.de</a> anmelden und auch alle meine Freunde scheinen mittlerweile ihre Profile für MeinVZ zugänglich gemacht haben. Nur in einigen Gruppen sehe ich noch Profilbilder, die für MeinVZ User gesperrt sind.</p>
<p>Damit lief der Umzug problemlos, trotzdem wird sich MeinVZ noch lange die Frage gefallen lassen müssen, warum man umziehen sollte. Anstatt einer Uni kann man nun einen Job angeben, auch ehemalige, und auch nach Kollegen suchen. Doch wenn man ehrlich ist, haben die meisten User im Business Bereich schon ein XING-Profil und nutzen dieses fürs Berufliche und StudiVZ/MeinVZ fürs Private. Wirkliche Vorteile eines Umzugs gibt es demnach aktuell noch nicht und man könnte noch immer in die Situation kommen von Freunden abgeschnitten zu sein. Und auch die <a href="http://www.techbanger.de/2008/05/26/nicht-studenten-sollen-von-studivz-zu-meinvz-wechseln/">Werbung</a> fürs Umziehen sehen einige User als recht <a href="http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/2755">nervig</a> an und verweigern sich dem neuen Netzwerk.</p>
<p>Die StudiVZ Ltd. schweigt sich aktuell leider bzgl. Nutzerzahlen von MeinVZ immer noch aus. So basieren die folgenden Zahlen auf meinen Erkenntnissen und sind wahrscheinlich nicht wirklich repräsentativ. So haben bei mir die meisten Freunde aus StudiVZ rund 10% Freunde in MeinVZ. Etwas besser sieht es für User von MeinVZ aus, hier liegt die Anzahl von MeinVZ Freunde meist bei über 20%. Dabei weiss ich von vielen StudiVZ- Freunden, dass sie schon lange nicht mehr studieren &#8211; wenn sie es denn überhaupt mal getan haben. Und so wird MeinVZ wahrscheinlich auch noch länger im Schatten von StudiVZ stehen. Und dass die Konkurrenz nicht schläft merke ich durch immer mehr Freunde, die ich nun in <a href="http://www.facebook.de">Facebook</a> treffe.<!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Facebook, StudiVZ und der Datenschutz.</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 04:39:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Zörnig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein soziales Netzwerk ist wohl das schlimmste was einem Datenschützer passieren kann. Die beiden großen sozialen Netzwerke Facebook und StudiVZ sprechen vor allem junge Erwachsene an, die sich gerne in Wort, Bild und Film mitteilen und so teilweise viel mehr preisgeben, als es ihnen lieb sein kann. Doch die User fangen langsam an zu erkennen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein soziales Netzwerk ist wohl das schlimmste was einem Datenschützer passieren kann. Die beiden großen sozialen Netzwerke Facebook und StudiVZ sprechen vor allem junge Erwachsene an, die sich gerne in Wort, Bild und Film mitteilen und so teilweise viel mehr preisgeben, als es ihnen lieb sein kann. Doch die User fangen langsam an zu erkennen, dass die Netzwerke nicht so privat sind und verschließen sich ihnen. Interessanterweise reagieren die Nutzer von Facebook dabei ganz anders als die User von StudiVZ. Ein Erfahrungsbericht.</p>
<p><span id="more-21"></span>Schon häufiger hatte die Holtzbrinck-Tochterfirma StudiVZ Probleme mit Hackern, denen es gelang Daten aus dem Netzwerk zu fischen (s. <a href="http://www.golem.de/0702/50772.html">golem</a>), wobei es hier seit einem Jahr relativ ruhig geworden ist. Interessanterweise hat sich das Verhalten der User nach den Angriffen kaum geändert. Ein Umdenken hat StudiVZ erst selbst herbeigeführt, als Ende 2007 <a href="http://blogbar.de/archiv/2007/12/13/holtzbrinck-und-studivz-und-ihr-verstandnis-von-datenschutz/">neue Geschäftsbedingungen</a> eingeführt werden sollten um personalisierte Werbung schalten zu können. Die neuen Geschäftsbedingungen wurden nach großen Protesten zwar entschärft, trotzdem haben seit dem viele User einen komischen Nachgeschmack. Und so nutzen sie anstatt ihres realen Namens wieder Spitznamen oder kürzen zumindest ihren Nachnamen ab. Dieses Verhalten der User führt jedoch dazu, dass sie von Freunden sehr viel schlechter gefunden werden und so der Reiz von StudiVZ etwas verliert. Ein positiver Nebenaspekt, den viele dabei nicht im Auge haben, ist jedoch, dass auch ein Personalchef zum Vorstellungsgespräch sehr viel tiefer suchen muss, um die Saufbilder der letzten Woche zu finden. Einen weiteren Trend hat <a href="http://www.mkswork.de/neuer-trend-bei-studivz-nutzern/">Markus von mmyNews</a> entdeckt. Einige User scheinen sich, ungeachtet den AGBs, einen zweiten Useraccount mit richtigem Namen anzulegen, um trotzdem gefunden zu werden. Ungeachtet der AGB Vorschrift, dass es pro User nur einen Account geben darf, ist das aber sicherlich nicht die Lösung aller Probleme. Und dass das Ändern des Usernamen überhaupt etwas bringt und Leute trotzdem noch gefunden werden, hat <a href="http://blog.thomas.promny.de/archiv/2008/05/21/studivz-und-die-echten-namen/">Thomas Promny entdeckt</a>.</p>
<p>Häufig sagt man den USA einen sehr viel schwächeren Datenschutz als bei uns nach, trotzdem scheinen die User dem Dienst Facebook mehr zu vertrauen. Hier verwenden die meisten ihren kompletten Namen und geben in ihrem Profil auch ähnliche Informationen preis. Jedoch haben die Facebook-User erkannt, dass die eingestellten Bildern und Informationen relativ schnell in die falschen Hände fallen können und so wird das Profil nur für Freunde geöffnet. Außenstehende sehen gerade mal das Profilbild, den Namen und den Ort. Ob das Vertrauen in Facebook aber gerechtfertigt ist, muss jeder für sich selber entscheiden. Auch hier sieht man relativ häufig <a href="http://www.golem.de/0806/60117.html">Nachrichten</a> von Datenschützern, die an der Vertrauenswürdigkeit von Facebook zweifeln.</p>
<p>Andere soziale Netzwerke bieten hier nicht die großen Angriffsmöglichkeiten. OpenBC/Xing richtet sich vor allem an Buisness User und bietet keine Spaßfunktionen wie Bilder, Videos und Co. Hier muss man nur überlegen was man in sein Profil schreibt und ob das Passbild vom Fotographen nicht doch besser ist als das Bild aus dem letzten Mallorca Urlaub. Die neue Plattform MeinVZ lehnt sich sehr an StudiVZ an und so gelten hier die gleichen Bedenken wie bei StudiVZ. Aufgrund der aktuell recht kleinen Nutzerschaft, lässt sich das aber noch nicht beim Verhalten der Nutzer sehen. Zu SchülerVZ lässt sich an dieser Stelle keine Aussage treffen, da es sich hier um eine geschlossene Plattform nur für Schüler handelt.</p>
<p>Fazit<br />
Soziale Netzwerke machen solange Spaß, bis ungewollt Daten in die falschen Hände geraten. Es lohnt sich also vorm Einstellen über den Inhalt nachzudenken und auch zu überlegen was passiert, wenn der Chef, Dozent, die Eltern oder die Freundin/der Freund diese Informationen in die Hände bekommen. Dann können Dienste wie StudiVZ, MeinVZ und Facebook sehr viel Spaß machen. Natürlich muss man auch in Betracht ziehen, dass die sozialen Netzwerke einmal verkauft oder gehackt werden können und die Daten dann vielleicht nicht mehr so sicher aufgehoben sind, wie es heute noch scheint.<!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Soziale Netzwerke: Facebook auf Deutsch &#8211; MeinVZ ist StudiVZ für alle.</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Mar 2008 06:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Zörnig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Errungenschaft des Web 2.0 sind soziale Netzwerke, die dem User die Möglichkeit geben Kontakte zu pflegen und auch neue Kontakte aufzubauen. Dabei sind in Deutschland vor allem 4 Netzwerke etabliert. Das Studentennetzwerk StudiVZ mit über 4.9 Millionen Usern, das Schülernetzwerk SchülerVZ (wie StudiVZ auch von Holtzbrinck), das Business Netzwerk XING (ehemals OpenBC) und, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Errungenschaft des Web 2.0 sind soziale Netzwerke, die dem User die Möglichkeit geben Kontakte zu pflegen und auch neue Kontakte aufzubauen. Dabei sind in Deutschland vor allem 4 Netzwerke etabliert. Das Studentennetzwerk <a href="http://www.studivz.de" rel="nofollow">StudiVZ</a> mit über 4.9 Millionen Usern, das Schülernetzwerk <a href="http://www.schuelervz.de" rel="nofollow">SchülerVZ</a> (wie StudiVZ auch von Holtzbrinck), das Business Netzwerk <a href="http://www.xing.com/go/invita/3410526" rel="nofollow">XING</a> (ehemals OpenBC) und, mit immerhin noch einer Million deutschen Usern, <a href="http://www.facebook.de" rel="nofollow">Facebook</a>. Seit ein paar Tagen ist nun Holtzbrinck mit dem dritten Netzwerk &#8220;<a href="http://www.meinvz.de" rel="nofollow">MeinVZ</a>&#8221; gestartet, welches sich an alle nicht (mehr) studierende User richten soll. Praktisch zeitgleich geht Facebook mit einem deutschen Interface auf die deutschen User zu und will versuchen StudiVZ den ersten Platz streitig zu machen.</p>
<p><span id="more-10"></span>Dabei hat sich Facebook keinen ungünstigen Zeitpunkt gewählt, denn StudiVZ zog in den letzten Monaten einigen Ärger in Bezug auf den Datenschutz und die AGBs auf sich. Ob es in Bezug auf den Datenschutz bei Facebook besser aussieht, muss jeder für sich selbst entscheiden, jedoch bietet Facebook mit seinen ca. 66 Millionen internationalen aktiven Usern (ein User ist aktiv wenn er in den letzten 30 Tagen eingeloggt war) gerade Leuten mit Bekannten ausserhalb Deutschlands eine große Userbasis. Zudem bietet Facebook Entwicklern die Möglichkeit, eigene Programme zu entwickeln und diese den Facebook Usern zugänglich zu machen. Für einige hat sich diese Funktion schon als wahre Gelddruckmaschine herausgestellt. Hiergegen bietet StudiVZ aktuell nur das Schalten von Werbung und so müssen die User auf viele nützliche und unnützliche Funktionen verzichten.</p>
<p>Einfacher hat es hier, zumindest im Deutschen/Europäischem Raum, das Businessnetzwerk XING. Anders als bei StudiVZ und FaceBook ist für XING die Haupteinnahme Quelle die monatlichen Beiträge von rund 6 Euro der Premium Mitglieder. Bei XING gibt es Premium Mitglieder die komplett Werbefrei sind und normale User, die Werbung sehen und auch im Funktionsumfang leicht eingeschränkt sind (Das betrifft die Mitglierdersuche und das Anschreiben von anderen Mitglieder). Der größte internationale Konkurrent ist hier LinkedIN, welcher in den Premium Versionen jedoch mit $20 bis $200 monatlichen Gebühren für Premiumuser um einiges teuerer ist und auch kein deutsches Interface bietet. Das neugestartete MeinVZ könnte XING zwar noch gefährlich werden, wenn sie es schaffen die User von StudiVZ auch nach ihrem Studium im Netzwerk zu halten &#8211; trotzdem hat sich XING auch dank guter Foren und anderen Business Funktionen in Deutschland schon sehr gut positioniert und etabliert.</p>
<p>Das SchülerVZ genießt in Deutschland einen besonderen Status und wird so schnell keinen Konkurrenten fürchten müssen. Neue User können nur von existierenden Mitgliedern eingeladen werden, was einen gewissen Schutz für die Schüler bieten soll. Auch hat sich keiner der Konkurrenten direkt auf Schüler spezialisiert. Ob SchülerVZ User später dann auch zu MeinVZ bzw. StudiVZ wechseln muss sich noch zeigen &#8211; die Chancen stehen aber nicht schlecht.</p>
<p>Insgesamt muss man feststellen, dass in Deutschland XING ein Auge auf MeinVZ haben muss, insgesamt für den Business Bereich aktuell aber keine große Angst zu haben braucht. Ebenso kann SchülerVZ relativ problemlos in die Zukunft schauen. StudiVZ und auch MeinVZ müssen sich jedoch durch den Facebook Start in Deutschland mehr Gedanken machen und werden sicherlich ein relativ hartes Jahr 2008 haben.</p>
<p><a href="http://www.zoernig.de/wp-content/uploads/2008/03/nutzerzalen-soziale-netzwerke.png" title="Nutzerzahlen der sozialen Netzwerke" rel="lightbox[10]"><img src="http://www.zoernig.de/wp-content/uploads/2008/03/nutzerzalen-soziale-netzwerke.png" alt="Nutzerzahlen der sozialen Netzwerke" border="0" /></a><!-- PHP 5.x --></p>
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